An das Ende der Blockade Berlins vor 70 Jahren erinnert die Bundeswehr vom 13.-15. Juni auf dem Militär-Flugplatz Faßberg. Unter anderem werden auf dem ehemaligen Fliegerhorst rund 40 historische Propeller-Flugzeuge vom Typ Douglas DC 3 und DC 4 erwartet, die als „Rosinenbomber“ in die Nachkriegsgeschichte eingegangen sind.

Um auswärtigen Piloten und interessierten Bürgern den Besuch der internationalen Gedenkveranstaltung mit zahlreichen Flugvorführungen zu ermöglichen, veranstaltet der Flugsportverein Cumulus e.V. ein dreitägiges Fly-in und bietet den Flugplatz Uelzen als „Satelliten-Flugplatz“ an.


Der Flugplatz Uelzen EDVU

Der Landeplatz EDVU ist direkter Nachbar des Heeresflugplatzes Faßberg und liegt nur 10 Flugminuten oder 30 Minuten mit dem Auto von der Veranstaltung entfernt.

Übernachtungsmöglichkeiten

Das Flugplatzgelände Barnsen bietet Platz für Zelte. Sanitäre Anlagen sind verfügbar. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in den umliegenden Ortschaften.

Shuttle-Bus-Service zur Veranstaltung nach Fassberg

Der Flugsportvereins Cumulus Uelzen e.V. organisiert einen Bus-Shuttle-Service zum nahen Faßberg, der, das wünschen wir uns, auch von Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden soll.

Infos zum Fly-In und Anmeldung

Bitte bis zum 9. Juni mit Angabe von Namen, Kontakt, Flugzeugtyp und Kennzeichen anmelden bei luftbruecke2019@flugplatz-uelzen.de.

Weitere Infos zur Veranstaltung 70-Jahre Luftbrücke Fassberg-Berlin

Die Veranstaltung in Faßberg ist Teil einer Großveranstaltung, die die Luftbrücke noch einmal mit den historischen Luftfahrzeugen aufleben lässt. Der FÖRDERVEREIN LUFTBRÜCKE BERLIN 70 e.V. hat uns historisches Material und sein Programm der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns.

 

 

Historische Einordnung der Luftbrücke

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist Deutschland in Besatzungszonen aufgeteilt. Das besetzte Berlin liegt in der sowjetischen Besatzungszone. Der Westteil ist den Amerikanern, Briten und Franzosen zugeordnet; der Ostteil steht unter sowjetischer Verwaltung. Die Westalliierten führten die Deutsche Mark als neue Währung ein. In Berlin gab es nun neben der Ostmark auch die D-Mark, was Stalin störte. Am 24.06.1948 schloss die Sowjetunion alle Landverbindungen nach Westberlin. Berlin hungert. Die Welt hält den Atem an. Lucius D. Clay, ein US-General, will keinen Krieg und - er will Berlin nicht aufgeben. Er verspricht die Luftbrücke. Zwei Millionen West-Berliner werden aus der Luft versorgt.

Ein wichtiger Pfeiler der Luftbrücke war der Fliegerhorst Faßberg. Bis zu 450-mal am Tag starteten amerikanische und britische Flugzeuge von hier nach Berlin-Tempelhof, um Berlin und seine Menschen zu versorgen. Am 30. September 1949 wurde die Luftbrücke offiziell beendet.