Barnsen. Mit einem zünftigen "Fly-In" hat der Uelzer Flugsportverein (FSV) Cumulus am vergangenen Wochenende sein 65-jähriges Bestehen gefeiert. Der Erste Vorsitzende Andreas Scheerer begrüßte zu der Hallenparty neben rund 100 Vereinsmitgliedern auch Vertreter aus Politik und Verwaltung, eigens angereist Gäste benachbarter Luftsportvereine und als Ehrengast Theodor Proest. Der 99-Jährige Barnser gehört zu den Gründungsmitgliedern des am 26. September 1951 aus dem Aero Club Uelzen und der Modellflieger-Werkgruppe Cumulus hervorgegangenen Vereins. Der FSV hat im Übrigen ein Stück Luftfahrtgeschichte geschrieben: Cumulus trägt im Vereinsregister des niedersächsischen Landesverbands im Deutschen Aeroclub die Nummer 1.

 

Der Cumulus-Vorsitzende erinnerte in seinem Grußwort an die Anfänge auf dem Segelfluggelände bei Brambostel. Verkehrs- und wirtschaftspolitische Erwägungen des Landkreises Uelzen hätten Ende der 1960er Jahre zur Planung eines Flugplatzes nahe Uelzen geführt. 1971 zog der FSV Cumulus auf das Gelände bei Barnsen um und stellt seither den Flugbetrieb auf dem kreiseigenen Verkehrslandeplatz sicher.

In der nunmehr 65-jährigen Vereinsgeschichte habe es keinen einzigen tödlichen Unfall gegeben, bilanzierte der Erste Vorsitzende und dankte in dem Zusammenhang den Fluglehrern für die sicherheitsbetonte Ausbildung. Überhaupt bildeten die Ehrenamtlichen das Rückgrat des Vereins mit derzeit knapp 200 Mitgliedern und mehr als 100 aktiven Segel- und Motorflugpiloten aller Altersgruppen.

Der FSV Cumulus wisse die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung sowie die gute Nachbarschaft mit den Bürgern der umliegenden Ortschaften zu schätzen. Der Verein werde alles dafür tun, das gute Miteinander zu erhalten, versicherte Scheerer. Angesichts alter Fotos und Filme konnten die Hobbypiloten mit ihren Gästen in Erinnerungen schwelgen und bei guter Musik bis in die Nacht das Tanzbein schwingen.

 

Bericht: Hartmut Merten